Fachkräftemangel in Deutschland – ein hoher Risikofaktor für Unternehmen

August 22, 2019 11:47 AM

Kürzlich veröffentlichte die wallstreet:online-Redaktion die Ergebnisse einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Diese kommt zu dem Ergebnis, dass der Fachkräftemangel von 61% der knapp 2.400 befragten Unternehmen als hohes Risiko für die eigenen Geschäftsabläufe eingestuft wird. Für gerade einmal 10% stelle der Fachkräftemangel kein Problem dar.

Fachkräftemangel: Problem der nahen Zukunft

Die Umfrage des DIW zeigt: Der Fachkräftemangel beschäftigt bereits jetzt mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen. Da er sich vorrangig in den zukunftsfähigen Branchen, wie Software-Entwicklung und IT, bereits jetzt bemerkbar macht, ist davon auszugehen, dass er sich in den kommenden Jahren weiter verschärft. Denn die Digitalisierung schreitet in der Gesellschaft immer weiter voran und darauf haben sich viele Unternehmen nicht ausreichend vorbereitet. Die fehlende Aus- und Weiterbildung von Fachkräften bildet das zentrale Problem für Unternehmen, die wettbewerbsfähig bleiben wollen.

Fachkräftemangel bekämpfen: Image, Austausch, Weiterbildung

Heute und in der Zukunft muss mit dem Fachkräftemangel umgegangen werden, um wirtschaftliche Schäden und Einbußen in der Wettbewerbsfähigkeit zu verhindern. Das ist nicht unmöglich:
Um die existierenden Fachkräfte erreichen zu können, müssen Unternehmen die richtige Strategie wählen. Durch ausgeprägtes Personalmarketing-Knowhow kann auf die Bedürfnisse der Fachkräfte auf Jobsuche eingegangen werden – unter anderem durch den Aufbau eines guten Arbeitgeber-Images.

Branchen wie die IT oder aber auch Regionen können ihre Position im Wettbewerb verbessern, indem sie zusammenarbeiten. Der Austausch von qualifiziertem Fachpersonal ist gewinnbringend für alle Beteiligten. Einzelne Unternehmen profitieren von der Einstellung, Fachkräften wird ein angemessener Arbeitsmarkt geboten und ganze Branchen oder Regionen blühen durch die Zusammenarbeit auf.Drittens ist die Weiterbildung nicht zu vernachlässigen. Wenn Sie Ihren Mitarbeitern ermöglichen, sich weiterzuentwickeln und ihre Kompetenzen auszubauen, schaffen Sie neue Fachkräfte, die der Markt gut gebrauchen kann. Oft ist es vielversprechender, einen Mitarbeiter anzulernen und ihm Weiterbildung zu gewährleisten, als auf die perfekte Fachkraft zu warten.

Instrumente gegen den Fachkräftemangel

Wir vom Empfehlungsbund sind schon länger um den Fachkräftemangel besorgt und stellen Möglichkeiten bereit, ihn einzudämmen. Durch Fortbildung der Personaler auf unserer multimedialen Wissensplattform EB-Academy vermitteln wir Unternehmen, wie sie sich optimal präsentieren und so die richtigen Bewerber auf sich aufmerksam machen können. Der Austausch von Fachkräften ist unser Motto, wir haben verschiedenste Arbeitgebercommunitys aufgebaut, die sich auf unterschiedliche Regionen und Branchen konzentrieren. 

Durch Empfehlungen innerhalb der Communitys können Fachkräfte erleichtert einen neuen Job finden und damit die Unternehmen im Wettbewerb gutstellen. Das Bewerbermanagementsystem EBMS hilft zugleich Arbeitgebern dabei, Fachkräfte weiterzuempfehlen und ein positives Arbeitgeber-Image aufzubauen.
Wir vom Empfehlungsbund sind davon überzeugt, dass der Fachkräftemangel in Deutschland gemeinsam reduziert werden kann – durch Empfehlungen und Austausch.



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